Das sind die beiden lebenshöfe des vereins hof narr: 

Lebenshof Hof Narr in Hinteregg (Hauptsitz des Vereins): 
Familie Heiligtag, Güetlistrasse 45, 8132 Hinteregg
Telefon: 043 558 25 41 // Mail: zukunft@hof-narr.ch 
Der Hof Narr ist mit der S18 (rote Forchbahn) ab Zürich Stadelhofen (Vorplatz) sehr gut mit ÖV erreichbar.

Lebenshof zuKUHnft in Wald
Familie Kathriner, Hüeblistrasse 99, 8636 Wald
Telefon: 076 200 72 75 // Mail: schleipfer@bluewin.ch
Der Lebenshof zuKUHnft liegt oberhalb von Wald, etwa 30 Minuten zu Fuss von der nächsten ÖV-Haltestelle entfernt. 

Weitere Angaben zum gemeinnützigen Verein Hof Narr: 
Facebook: https://www.facebook.com/hofnarrhinteregg/ 
Kontoverbindung: Alternative Bank Schweiz, 4601 Olten,
BC-Nr. 8390, IBAN: CH78 0839 0032 9505 1000 8

Lageplan zum Hof Narr in Hinteregg - zu Fuss ca. 4 Minuten von der Haltestelle Hinteregg des S18:

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Lageplan zum Lebenshof zuKUHnft im Weiler Hüebli oberhalb von Wald: 

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Das sind wir, die Hof-Narren: 

 

 

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SARAH // Präsidentin des Vereins

ETHIK, KURSE, TIERPFLEGE UND LANDWIRTSCHAFT

 

GEORG // Kassier des Vereins

ETHIK, KURSE, TIERPFLEGE UND LANDWIRTSCHAFT

 

 

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MELANIE // Aktuarin des Vereins

KURSE, MITWIRKERIN UND TIERPFLEGE

 

 

 

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SARAH "HUI" 

GEMÜSE-FEE und TIERPFLEGERIN, KURSE

 

 

 

 

 

 

 

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VALENTINA 

EVENTS, BÜRO UND TIERPFLEGE

 

 

 

 

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YVONNE

ZUKU(H)NFTSGRÜNDERIN,

ZUKUHNFTSSÄERIN, LEITUNG LEBENSHOF ZUKUHNFT

 

TONI // Vereinsmitglied  

ZUKU(H)NFTSGRÜNDER, KUHFLÜSTERER, LEITUNG LEBENSHOF ZUKUHNFT

 

 

 

WAS UNS HIERHER GEBRACHT HAT:

SARAH

Narrhaft lange habe ich mich mit der Frage nach einem Lebensstil der Gewaltlosigkeit auseinandergesetzt. Mit der Frage wie wir mit unserem Tun und Schaffen, mit unserem Leben und Verhalten möglichst schadlos sein können, über Landesgrenzen, über Speziesgrenzen und auch über Generationengrenzen hinaus.

Mein Weg führte mich über das Studium der schöngeistigen und der praktischen Philosophie hin zum Unterrichten von Ethik junger und älterer Menschen, dem Versuch also, über den Verstand und die Vernunft die Essenz für ein friedvolles und zukunftstaugliches Miteinander zu ergründen. Doch nur wo die HAND mit hinein spielte und das HERZ angesprochen wurde, ergab sich ein echtes VERSTÄNDNIS für mich und mein Publikum. So wurde beispielsweise die Tierethik dann erfasst, wenn sie bei den Tieren stattfand. Zudem wurde auch mir immer deutlicher, dass alle und alles miteinander verbunden sind, und eine Integration der Tiere in die moralische Gemeinschaft keine Frage des Wollens ist, sondern des Müssens. Keine Gefühlsduselei, sondern notwendige Bedingung für das Wohlergehen von uns allen, ob Tier oder Mensch, ob nah oder fern, ob heute oder morgen. Der kleine Kosmos den wir auf HOF NARR schaffen möchten, soll ein kleines Beispiel sein, für ein neues Miteinander, das Zukunft baut und nicht zerstört.

GEORG

Umweltnaturwissenschaften studiert, in angewandter Ethik ausgebildet, Arbeiten mit Gruppen (nach TZI) gelernt und nun freudig an der Verwirklichung eines zukunftstauglichen und närrischen Hofprojekts mit Menschen und Tieren.

Rückblickend habe ich – so lange ich mich erinnern kann – immer etwas für den Schutz unserer Lebensgrundlage und das gemeinsame friedliche Zusammensein tun wollen. Auch heute will das eigentlich jedes Kind, oder? Leider vergessen das viele beim Erwachsen werden...

Trotz der sich häufenden Anzeichen von Zerstörung leitet mich noch immer der Gedanke, dass es gar nicht viel braucht, um unseren Enkeln eine bessere Welt zu hinterlassen. Wir müssten uns nur selbst besser beim Wort nehmen, denn niemand möchte anderen Schaden zufügen oder Tiere misshandeln lassen. So glaube ich stur an das Gute in (fast) jedem Menschen und werde dafür manchmal für einen naiven Narren gehalten.

Wenn wir positiv tätig sind mit der eigenen HAND (nicht nur reden und mahnen), mit dem HERZ direkt und offen das wahrnehmen was ist (z.B. die Tierpersönlichkeiten auf unserem Hof) und mit unserem VERSTAND die Auswirkungen der eigenen Handlungen auf andere Lebewesen und unsere gemeinsamen Lebensgrundlagen verstehen, dann steht einer zukunftstauglichen Welt nichts im Weg. Meine Hoffnung ist, dass wir positive Impulse schaffen können bevor „der letzte Fluss vergiftet ist“ und wir feststellen müssen, „dass man Geld nicht essen kann“.

 

MELANIE

Betriebswirtschaft studiert, sich in Entwicklungszusammenarbeit versucht und über Umwege zur Herzenssache, der Tierethik gefunden.

Immer schon liebte ich die Tiere, lange jedoch auf die herkömmliche Art. Wünschte ich doch, jemand hätte mir auf die Sprünge geholfen schon früher mein Bewusstsein zu schärfen, um zu erkennen…

Durch meine Arbeit für eine Stiftung für Tierschutz und Kinderbildung durfte ich Sarah kennen lernen und gemeinsam mit meinen zwei Kindern und meinem Hund zu diesem wunderbaren Projekt stossen. An meinen eigenen und uns umgebenden Kindern sehe ich, wie wichtig für sie die Tiere sind und wie sehr Kinder von Natur aus den Kontakt zu Tieren suchen. Die kleinen Menschen besitzen von Natur aus viel Empathie und Mitgefühl, das es zu erhalten gilt, wollen wir sie zu sozial kompetenten Mitgliedern unserer Gesellschaft ausbilden. Für sie ist es noch selbstverständlich, dass alle Lebewesen ein gleiches Recht auf Leben und Unversehrtheit haben, ihr Unrechtsbewusstsein ist gross.

Ich freue mich darauf vielen kleinen und grossen Menschen den Kontakt zu unseren geretteten Hoftieren zu ermöglichen und damit ihr HERZ zu öffnen, viele Informationen zu vermitteln, die der VERSTAND nicht ignorieren kann, tierfreundlich kulinarisch zu verwöhnen, mit interessierten Menschen gesellige und gemeinsam-HAND-anlegende Stunden zu erleben und den einen oder anderen Bewusstseinsfunken zu versprühen, damit in Zukunft viele Menschen an einer besseren Welt bauen.

 

SARAH HUI

Seit März 2015 bereichert Sarah Hui den Hof an allen Ecken und Enden. Sie ist längst nicht mehr weg zu denken und wertvolles Mitglied der Narrenfamilie geworden.

Seit 2016 ist sie hauptverantwortlich im Gemüse tätig und hat ein bezauberndes Gemüseabo mit zahlreichen Abonnenten auf die Beine gestellt. Dazu hat sie ihren Hui, einen grossartigen Clown so weit ausgebildet, dass auch er fest zu Narr dazu gehört und seine vielschichtigen Facetten immer wieder mit ein bringt.

Dank ihrer zahlreichen Talente ist Sarahhui überall anzutreffen, auf dem Feld, bei den Tieren, bei den Kindern und den Erwachsenen, zwischen den Wildkräutern und am tüfteln. Für die Zukunft, mit grossem Herz, mit viel Verstand und starker Hand. Wie schön, dass es sie gibt und dass sie hier ist.

 

VALENTINA

Valentinas Herz ist riesengross, die Ideen für eine bessere Welt gehen ihr nie aus und die liebevolle Sorgfalt mit der sie alles angeht, sind unersetzlich. Sie glaubt an die Narren Vision, nicht nur weil sie selber eine Närrin ist, sondern auch weil sie ganz genau weiss, was damit verbunden ist. Sie schafft es mit ihrer Art direkt in die Herzen von Menschen klein und gross und manche Tiere singen schon, wenn sie um die Ecke biegt. Zum Beispiel Pan, der mit ihr sofort durchbrennen würde. Manchmal, da ist Valentina vor lauter Begeisterung übereifrig, so kann es passieren, dass ein Pferd sie bremsen muss, damit sie wieder durchatmet. Denn wir wollen die liebe Valentina ja noch ewig lange hier behalten. Schliesslich ist sie ein wichtiges Mitglied der Familie geworden.

 

YVONNE UND TONI

Wir wuchsen beide in einer Bauernfamilie auf und mit der Zeit zeichnete sich ab, das auch wir diesen Weg gehen würden. Oftmals haderten wir mit unserem Beruf, der den Tieren so viel nahm, ja letztendlich das Leben. Die wenigen Trennungsgeschichten von Mutter und Kalb, damit die Milch verkauft werden konnte, setzten uns zu und wir stellten die Notwendigkeit dafür immer mehr in Frage. Doch brauchte es eine Zeit, bis wir einen Ausweg sahen. Mit dem dem Kontakt zum Hof Narr offenbarte sich unsere eigentliche Berufung.

Unterstützt durch die Hinteregger Narren zum Lebenshof werden, das war und ist eine wunderbare Vorstellung, das ist die Lösung nach der wir gesucht hatten. Die Kühe sollten nicht nur gerettet werden, sondern auch Botschafterinnen werden für alle anderen Kühe. Wir wollten nicht nur aufhören mit dem Schlachten, sondern auch ein Beispiel sein für eine andere Landwirtschaft, ein Beispiel für die Veränderung die wir in der Welt sehen wollen, können und müssen. Nichts hat meiner Meinung nach mehr Kraft als ein Experte, der in seinem Fachgebiet neue Wege geht und erzählen kann warum. 

Die Zeit ist reif für eine nachhaltige Landwirtschaft ohne Instrumentalisierung der Tiere. Eine Landwirtschaft, die ohne die brutalen Umwege über die Tiernutzung gesunde Lebensmittel für Menschen produziert. Die Zeit ist reif für einen Richtungswechsel hin zu einem friedlichen Miteinander. Lasst uns gemeinsam neue Wege gehen, lasst uns gemeinsam Zukunft schaffen.

Hier ist unsere Geschichte ein wenig ausführlicher zu lesen: www.hof-narr.ch/zukuhnft